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EINE ENTDECKUNG Zu hören war der Pole schon in einem Konzert mit der Orchester der Krakower Philharmonie während der Dresdner Musikfestspiele. Bereits dort hatte er die Zuhörer mit seinem Spiel Begeistert, in der Oper war er nun zu erleben mit einem Programm, das nur Chopinische Klaviermusik bot. Zunächst 24 Preludes Op. 28, von Krzysztof Jablonski mit reichen Ausdruksnuancen ausgestattet, kraftvoll bis schwebend zart, dabei einen großen dramatischen Bogen aufbauend, vom ersten bis letzten Prelude. Es war schon faszinierend, wie der Pianist die Töne zu formen wußte, mit großer technischer Brillanz und Sicherheit. (...) EINE ENTDECKUNG, WIE MAN SIE WOHL NICHT ALLE TAGE HAT! Germany, Dresden, Kurier JUNGER POLNISCHER PIANIST GLÄNZTE ALS VIRTUOSE (...) Zündstoff fast explosiver Art lieferte dann das Klavierkonzert Nr 1 Es-dur von Liszt, weil hier der 26 jährige Pianist Krzysztof Jablonski als Virtuose glänzte. Der erfolggewohnte Solist beherrschte diese Liszt-Komposition in ihrer schillernden Vielseitigkeit besonders stilsicher. (...) Jablonski begriff die technischen Herausforderungen als asdruckssteigernde Mittel, nahm ihnen nichts von ihrer Intensität und trug, so dazu bei, die Musik unser Spannung, bisweilen sogar unter Hochspannung zu halten. Germany, Göttingen, Nachrichten BEZAUBERNDER KRZYSZTOF JABLONSKI (...) Diesem künstlerischen Anliegen wurde der junge Jablonski mit Excellenz gerecht, dessen jugendlich-frisches, mitreissendes und alle Tücken der Spieltechnik glänzend bewältigendes Spiel sowohl kraftvolle wie auch verträumt-nachdenkliche Passagen mit geradezu erstaunlicher Fingerfertigkeit die Zuhörer bezauberte.(...) Germany, SNN ELEGANZ UND KRAFT (...) Mit Krzysztof Jablonski stellte sich ein virtuoser junger Pianist vor. Er meisterte das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-moll opus 21 von Frederic Chopin mit dem Ungestüm jugendlicher Kraft. Seine Hände stürmten über die Tasten, ließen perlende Läufe erklingen und gaben auch den für Chopin charakteristischen Lyrismen das Appassionato der von Innen herausströmenden Schwärmerei. Das Allegro vivace des dritten Satzes löste den Beifall aus, der Krzysztof Jablonski noch zwei Zugaben abverlangte. Die überwältigenden Klavierpassagen von Serge Rachmaninows "Tableau" und "Prelude" demonstrierte Jablonski im Hochgefühl seines Könnens. (...) Germany, Lüneburg (...) Die eigentliche Überraschung des Abends war das Mendelssohn-Klavierkonzert, und zwar in doppelter Hinsicht. Der Solist des Abends, der polnische Pianist Krzysztof Jablonski, verblüffte nicht nur mit seiner glänzenden Technik, die ihn die enormen grifftechnischen Schwierigkeiten dieses Werkes bravourös meistern ließ, sondern auch mit seinem direkten Zugriff und seiner eigenwilligen Rhythmik, die ihn nie in Gefahr geraten ließen, sich in der expressiven Phrase zu verlieren, die bei Mendelssohn gerne gesucht wird. Zum anderen hatte Jablonski in Volker Schmidt-Gertenbach einen Dirigenten gefunden, der diese Konzeption teilte, der auf dieser Basis hervorragend mit ihm zusammenarbeitete. So entwickelte sich eine glänzende Auseinandersetzung zwischen Solist und Orchester, außerordentlich farbig und fesselnd, die nicht nur die Musiker forderte, sondern auch die Zuhörer. Die dankten mit so reichlichem Applaus, daß Jablonski drei Zugaben - von Chopin, Schumann und Haydn - gab, drei hochvirtuose Zeugnisse eines ganz eigenen Gestaltungswillens und - im Falle von Chopins As-Dur-Polonaise - einer enorm großen und sicheren Hand. (...) Germany, Bad Kissingen |
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